Nokian Tyres: Enerys erstes Highlight 2025

10. Feber 2025

Enery hört auch im neuen Jahr nicht auf, Highlights zu vermelden: Ab sofort wird die neue rumänische Produktionsstätte von Nokian Tyres, das weltweit erste CO₂-freie Reifenwerk, mit sauberer Energie beliefert. Und das langfristig.

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Bereits im Vorjahr konnte Enery mit seinem Engagement entscheidend zum Durchbruch von Erneuerbarer Energie im CEE-Raum beitragen. So wurde 2024 in Rumänien mit dem Solarpark in Sărmasag (Kreis Sălaj) eine Photovoltaikanlage eröffnet, die umgerechnet 38.270 Haushalte mit Energie versorgt. Zudem weist das Kraftwerk ein 22-MWh-Batteriespeichersystem (BESS) inklusive eigenem Transformator auf. Damit liefert sie nicht nur zuverlässig, sondern auch effizient Energie. Kurz: Enery betreibt eine der fortschrittlichsten Anlagen im Landkreis und unterstützt damit nicht nur den lokalen Arbeitsmarkt, sondern sichert auch die ökonomische und ökologische Stabilität der Region.

Darüber hinaus tragen die PV-Anlagen wie Pantazi und Cluj-Napoca ebenso wie Enerys Windparks in Dorobantu und Baian mit einer Stromproduktion von insgesamt über 150 Gigawattstunden pro Jahr entscheidend zur rumänischen Energietransformation bei.

„Wichtigstes Projekt“

Klar ist: Auf dem bisher bereits Erreichten ruht sich Enery nicht aus. Im Gegenteil. Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon kann man das erste Highlight 2025 verkünden: Ein Virtual Power Purchase Agreement (vPPA) mit Nokian Tyres plc. Der Reifenhersteller hatte es sich zum Ziel gesetzt, im rumänischen Ordea, der Hauptstadt des Kreises Bihor, die weltweit erste CO₂-emissionsfreie Reifenfabrik zu errichten. „Ein Werk in Europa, das global ganz oben mitspielt, ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten“, so das Unternehmen. „Für Nokian Tyres ist es eines der wichtigsten strategischen Projekte der nahen Zukunft.“

Enery ist nun nicht nur Teil dieses bedeutenden Projekts, sondern trägt mit der neuen Partnerschaft entscheidend zur Erreichung der ambitionierten Ziele von Nokian Tyres bei. Mit dem vPPA werden knapp 80 Gigawattstunden Grünstrom jährlich aus einem neu errichteten 50-MW-Solarpark im Süden Rumäniens geliefert. Umgerechnet der Stromverbrauch von mehr als 47.000 Haushalten – und das langfristig. Der unterzeichnete Vertrag ist auf elf Jahre ausgelegt und sichert dem Unternehmen neben einer sauberen Energielieferung auch ökonomische Planbarkeit.

Langfristige Partnerschaften

Beim Virtual Power Purchase Agreement mit Nokian Tyres handelt es sich bereits um Enerys sechstes PPA in Rumänien. Mit ihm werden weitere 20.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart. Nachdem in Rumänien unter anderem langfristige Verträge mit dem dortigen Energieversorger Engie Romania, der OMV-Tochtergesellschaft OMV Petrom und mit Orange Romania unterzeichnet wurden, hatte Enery bis zum Vorjahr bereits eine zweistellige Anzahl an neuen Power Purchase Agreements im CEE-Raum abschließen können. Ein Erfolg, der nicht zufällig kommt, wie Severin Vartigov, Enerys Chief Commercial Officer, weiß. „Unser Ziel ist es, die PPAs gezielt auf die Bedürfnisse unserer Partner zuzuschneiden. Wir investieren daher viel Zeit und Arbeit, um diese Bedürfnisse zu verstehen und sie bestmöglich zu erfüllen.“ Und er ergänzt: „Wir glauben an den Aufbau von langfristigen Beziehungen zu unseren Partnern“, so Vartigov.

Severin Vartigov, Enery„Wir verstehen die Bedürfnisse unserer Partner.“
Enery-CCO Severin Vartigov

Nokian Tyres Rumänien wird jährlich sechs Millionen Reifen produzieren, wenn die Fabrik im Jahr 2027 ihre maximale Kapazität erreicht hat – mit Erweiterungspotenzial in der Zukunft. Das Werk erstreckt sich über eine Fläche von 100.000 Quadratmeter. Die Gesamtinvestition wird auf insgesamt rund 650 Millionen Euro geschätzt. Die in der rumänischen Fabrik hergestellten Reifen werden hauptsächlich auf dem mitteleuropäischen Markt vertrieben. Der Standort ist zudem ein ökonomisch idealer: Oradea ist Verkehrsknotenpunkt und Wirtschaftszentrum im Kreis Bihor. Die Stadt gilt als das Tor zu Siebenbürgen.

✅ TEXT: MICHI REICHELT
✅ FOTOS: ENERY