Rumänien: Enerys Windparks als Key Player

14. Oktober 2024

Als führender Anbieter von Grünstrom-Lösungen in CEE setzt Enery nicht nur auf Photovoltaik, wie unter anderem die rumänischen Windparks Dorobantu und Baia eindrucksvoll zeigen – zwei sehenswerte Anlagen, die entscheidend zu Rumäniens Energiewende beitragen.

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In den fünf Jahren seines Bestehens hat sich Enery durch sein Engagement bereits als Key Player etabliert, was den Weg zur Energiewende in Zentral- und Osteuropa betrifft. Mittlerweile dürfte es daher nicht nur bei Branchen-Insidern keine Neuigkeit mehr darstellen, dass man als junges österreichisches Unternehmen über ein weitreichendes Portfolio an Photovoltaik-Anlagen in sechs Ländern des CEE-Raums verfügt, das laufend erweitert wird. Nicht ganz so bekannt ist hingegen, dass Enery darüber hinaus auch Grünstrom-Systeme betreibt, die auf anderer Technologie basieren und damit ebenfalls entscheidend zur Energietransformation in CEE beiträgt. So besitzt Enery neben seinen PV-Anlagen in Rumänien auch Windparks, die sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen können.

Legendäre Standorte

Der Windpark Dorobantu befindet sich im Kreis Constanța, der aufgrund des Donau-Schwarzmeer-Kanals nach dessen Fertigstellung in den 1980er-Jahren von großer wirtschaftlicher Bedeutung für Rumänien ist. Seit 2011 in Betrieb, verfügt die Anlage über 15 Vestas-V90-Windturbinen mit einer Nennleistung von jeweils 3 Megawatt (MW). Mit einer Gesamtkapazität von 45 MW und einer jährlichen Energieproduktion von 87 Gigawattstunden kann sie pro Jahr 50.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen und sorgt für eine CO₂-Reduktion von jährlich mehr als 18.500 Tonnen.

 

In rund dreißig Kilometern Entfernung des Windparks Dorobantu befindet sich die Hauptstadt (und Namensgeberin) des Landkreises: Constanța am Schwarzen Meer ist ein geschichtsträchtiger Ort, dessen Historie bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Griechen aus Milet gründeten damals die heutige Großstadt mit mehr als 250.000 Einwohner:innen, die später unter römischer Herrschaft aufzublühen begann. So lebte (und starb) zu Beginn des ersten Jahrtausends der Dichter Ovid in Tomis, wie die Stadt damals hieß.  Zu Ehren der Schwester des römischen Kaiser Konstantin I. wurde sie im 4. Jahrhundert in Constantiana umbenannt und entwickelte sich zur bedeutenden Hafen-Metropole.

Fortschritt mit Historie

Fährt man rund 60 Kilometer von Constanța in nördlicher Richtung, erreicht man Baia im Kreis Tulcea. Und ebendort einen weiteren von Enerys Windparks. Dieser verfügt über 7 Vestas-V90-Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2 bis 3 MW. Zusammen liefern sie eine Gesamtkapazität von 17 MW und erzeugen jährlich über 45 GWh. Damit reduziert der Park knapp 10.000 Tonnen an CO₂ und versorgt rund 27.000 Haushalte mit Grünstrom.

In unmittelbarer Nähe der Anlage befindet sich mit dem Lagunen-Komplex namens Golovița-See nicht nur ein Naturjuwel, sondern ein historisch überaus aufsehenerregender Ort. Hier wurden Überreste aus der mittleren Steinzeit entdeckt, die darauf hinweisen, dass sich deren Kultur ursprünglich im Mittelmeerraum über die Dobrudscha und den Nordosten Bulgariens erstreckte.

Enerys soziales Engagement

Die Windparks Dorobantu und Baia tragen mit einer installierten Gesamtleistung von mehr als 60 Megawatt sowie einer Stromproduktion im Ausmaß von über 130 Gigawattstunden pro Jahr – neben den Photovoltaik-Anlagen wie jene in Pantazi und Cluj-Napoca – entscheidend zu Enerys Portfolio in Rumänien bei.

Und „beitragen“ ist auch das passende Stichwort, wenn es um Enerys Engagement in Rumänien geht. Denn neben dem Vorantreiben der Energiewende setzt sich das österreichische Unternehmen auch für soziale Projekte in dem osteuropäischen Land ein. So ist man Partner unter anderem Partner von Initiativen wie Free Miorita, die Licht in rumänische Haushalte ohne Netzzugang bringt.

✅ TEXT: MICHI REICHELT
✅ FOTOS: ENERY