Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind das Herzstück der europäischen Energiewende – insbesondere im CEE-Raum dominieren sie die neue Solar-Ära, die Enery entscheidend mitgestaltet.
In der aktuellen Energielandschaft erleben Freiflächen‑Photovoltaikanlagen ein beispielloses Wachstum. Was zuvor als Alternative galt, ist heute zentrale Infrastruktur – für Kommunen, Unternehmen, Industrie. Freiflächenanlagen lassen sich kosteneffizient errichten, nutzen Skaleneffekte und ermöglichen hohe Zubauraten innerhalb kurzer Zeit.
Freiflächen-Boom
Laut aktuellen Analysen von SolarPower Europe machen Freiflächenanlagen mittlerweile den Großteil der neu installierten Leistung in der EU aus und dominieren die jüngsten Ausschreibungsrunden. Während private Dachanlagen zwischen 2020 und 2023 noch etwa 30 % der jährlichen Neu-Installationen ausmachten, geht ihr Anteil im Jahr 2025 auf rund 15 % zurück. Die Gründe dafür sind vielfältig: sinkende Strompreise, steigende Zinsen und gekappte Fördermechanismen in vielen Ländern wie Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden. Für private Haushalte wird der finanzielle Anreiz weniger attraktiv: Zinsen steigen, Einspeisekonditionen sinken.
Gerade im CEE‑Raum haben Solarparks im Gegensatz dazu zuletzt einen beeindruckenden Boom erlebt. Das PV-Wachstum in den neun größten Ländern Zentral- und Mitteleuropas betrug in den vergangenen fünf Jahren beeindruckende 450 Prozent, was hauptsächlich auf den massiven Ausbau von Freiflächen-PV zurückzuführen ist. Damit hat sich der CEE‑Raum zu einer der dynamischsten Regionen Europas für Freiflächenanlagen entwickelt – nicht zuletzt dank sinkender Systemkosten und politischer Förderung. Auch in Österreich wächst die Bedeutung von Photovoltaik‑Freiflächenanlagen. Das Wachstumspotenzial liegt laut Experten hier bis 2030 bei rund 10 TWh Jahresleistung, was eine erhebliche Ausbauchance bietet.
Enery als Key Player
Freiflächen-PV sichert aber nicht nur eine saubere Stromproduktion und Versorgungssicherheit. Gemeinden können auch von langfristigen Einnahmen durch Pachten und lokale Steuern profitieren – ohne Bodenversiegelung oder direkten Eingriff in Wohnraum. Zudem werden durch hochwertige Planung Landwirtschaft und Naturschutz einbezogen. So setzt Enery stets auf frühzeitige Einbindung aller Stakeholder, um Akzeptanz zu sichern – ganz im Sinne nachhaltiger Regionalentwicklung. Gemeinden werden bei Enery zu Partnern, nicht zu Gegnern.
Mit dem Full Lifecycle Modell – Entwicklung, Finanzierung, Bau, Power Purchase Agreements (PPAs), Struktur, Betrieb – schafft man zudem eine verlässliche Zukunftsperspektive für Wirtschaft, Industrie und Privathaushalte. Dass Enery als einer der Key Player am Markt die Entwicklung von Freiflächen-PV in Mittel- und Osteuropa entscheidend mitträgt, zeigen allein jene Projekte, die in den vergangenen Monaten umgesetzt wurden. So entstand in Österreich in Zusammenarbeit mit Energie Steiermark mit dem Solarpark Dobl-Zwaring die größte Photovoltaik-Anlage der Steiermark, die mit einer installierten Leitung von 21 Megawattpeak Solarstrom im Ausmaß von 25,7 Gigawattstunden jährlich produziert.
In Rumänien eröffnete Enery bereits im Vorjahr mit dem Solarpark in Sărmasag eine Photovoltaikanlage, die umgerechnet 38.270 Haushalte mit Energie versorgt und zudem ein 22-MWh-Batteriespeichersystem (BESS) mit eigenem Transformator aufweist. Mit der Inbetriebnahme des Elias-Solarparks im slowakischen Iliašovce wiederum wurde auch das erste virtuelle Power Purchase Agreement (vPPA) der Slowakei mit der Brauerei Šariš abgeschlossen. Einen Meilenstein für die Energiewende im baltischen Raum stellte die Eröffnung des Batteriespeichersystems (BESS) der ersten eigenständige Photovoltaik-Anlage Estlands im Versorgungsmaßstab in Rummu dar.
Klar ist: Freiflächenprojekte bieten die Chance, Klimaziele schneller zu erreichen und unabhängiger von fossilen Importen zu werden. Der beschleunigte Ausbau von Freiflächen‑PV ist das Gebot der Stunde, um Europas Energiezukunft zu sichern. Und mit Enery als Partner ist dies auch für die Energiezukunft der Industrie der Fall. Für alle Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung: green.ppa@enery.energy