EIP: "Die Nachfrage nach Gesamtlösungen steigt stetig"

22. August 2024

Eine Säule, auf der Enerys Erfolg in ganz CEE basiert, ist die Enery Industry Partnership (EIP), mit der Unternehmen von Energie-Gesamtlösungen profitieren, die weit über reine Stromlieferungen hinausgehen. Zahlreiche renommierte Partner konnte Enery bereits für sich gewinnen.

EIP:

Allein ein Blick auf Enerys Portfolio macht deutlich, warum das junge österreichische Unternehmen als führender Anbieter von Grünstromlösungen in Zentral- und Osteuropa (CEE) bezeichnet wird. Enery betreibt nach nur fünfjährigem Bestehen bereits 60 Grünstrom-Kraftwerke in sechs Ländern. Kraftwerke, die jährlich insgesamt 450 GWh an Strom produzieren und damit 176.000 Tonnen CO₂ einsparen. Doch hinter dem Erfolg steckt noch mehr als „nur“ das Entwickeln, Errichten, Erwerben und Betreiben von sauberen Energiesystemen. Denn Enery bietet für die Industrie im CEE-Raum Partnerschaften, die weit über reine Stromlieferung hinausgehen. Die Enery Industry Partnership (EIP) ist vielmehr ein Gesamtpaket für Unternehmen, mit dem gezielt auf deren spezielle Bedürfnisse eingegangen wird. Gemeinsam werden die Abläufe im jeweiligen Industriebetrieb analysiert, dessen Möglichkeiten und Anforderungen bei der Produktion, Logistik, Lagerung und Verwaltung erhoben.

„Echter Partner“ für die Industrie

„Wir wollen das Geschäft des Kunden verstehen. Verstehen, wo und wann er konkret Energie braucht, beziehungsweise verbraucht“, sagt Cristian Codrea, Head of Enery Industry Partnership. „Wir schauen uns die Produktionsprozesse an, die Logistik, die Lagerung, die Büros.“ Der Unterschied zum klassischen Energieversorger ist somit klar, so Codrea: „Enery wird zum echten Partner der Industrie, entwickelt maßgeschneiderte Energielösungen, um die individuelle Energietransformation eines Betriebs optimal zu unterstützen.“

Der Erfolg gibt Enery recht. Und ist im wahrsten Sinne des Wortes herzeigbar. Zahlreiche namhafte zentral- und osteuropäische Unternehmen sind bereits eine EIP eingegangen und profitieren nicht nur ökologisch von der Partnerschaft mit Enery. Denn der Übergang zu Grünstrom, verbunden mit der erwähnten Analyse sowie der optimal zugeschnittenen Energielösung für den Gesamtbetrieb, ermöglicht spürbare Einsparungen und somit eine planbare, ökonomisch gesicherte Zukunft. In volatilen Zeiten wie diesen wohl der wichtigste Aspekt in der Unternehmensführung.

PV-Anlage Generali-ArenaPV-Anlage auf dem Dach der Generali-Arena.

„Das EIP-Team wächst – in ganz Zentral- und Osteuropa“, bestätigt auch Cristian Codrea. „Denn die Nachfrage nach Gesamtlösungen im Energiebereich ist nicht auf einzelne Branchen beschränkt. Wir sehen sie in allen Industriezweigen – und nicht nur dort.“ So ging mit dem FK Austria Wien auch ein Fußballverein der höchsten heimischen Spielklasse eine Partnerschaft mit Enery ein. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Generali-Arena in Wien Favoriten mit einer installierten Leistung von 823,46 kWp erzeugt jährlich 845,81 Megawattstunden Strom. Die damit eingesparten CO₂ -Emissionen von 71,89 Tonnen pro Jahr entsprechen mehr als 3.300 gepflanzten Bäumen.

Renommierte Partner

Besonders stolz zeigte sich Enery, als zuletzt der Beginn einer gemeinsamen grünen Energiezukunft mit einem der renommiertesten österreichischen Industrieunternehmen vermeldet werden konnte. Sprich: Die Inbetriebnahme einer 3.800 Solarpaneele umfassenden Photovoltaik-Anlage im steirischen Krieglach für die voestalpine Rotec. Auf einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern werden nun insgesamt 1,7 Gigawattstunden Grünstrom jährlich produziert. Das entspricht 14 Prozent des Strombedarfs vor Ort.

Enerys PV-Anlage in Krieglach für die voestalpineDie brandneue Photovoltaik-Anlage der voestalpine Rotec in Krieglach.

Die PV-Anlage ist das erste von mehreren Projekten, die Enery für die voestalpine in Zentral- und Osteuropa realisiert. So wird eine weitere Anlage im tschechischen Pardubice schon bald die Nedcon Bohemia Ltd. , ein Tochterunternehmen der Metal Forming Division, dem Kompetenzzentrum der voestalpine für hochentwickelte Profil-, Rohr- und Präzisionsbandstahlprodukte sowie für einbaufertige Systemkomponenten aus Press-, Stanz- und rollprofilierten Teilen, mit Strom versorgen. Dieses Kraftwerk wird 800 Megawattstunden Strom im Jahr liefern und damit 320 Tonnen an CO₂-Emissionen im Vergleich zu tschechischen Stromerzeugungsanlagen (Residualmix) einsparen.

Onsite-Contracting-Modelle im Rahmen der EIP, bei denen auf firmeneigenen Dächern oder angrenzenden Grundstücken Solarparks errichtet werden, sind einer der Grundpfeiler für Enerys Erfolgstory in CEE. Bei diesen übernimmt Enery die Planung, Finanzierung und den Betrieb der Photovoltaik-Anlage. Darüber hinaus können Onsite-Lösungen auch Speichersysteme umfassen. Mit ihnen kann man schnell auf Änderungen des Strombedarfs reagieren und somit die Ausfallsicherheit verbessern sowie das Energiemanagement optimieren. „Wird die Energie direkt vor Ort erzeugt, müssen Betriebe in der Regel keine Netz- oder Übertragungsgebühren zahlen, was ihre Kosten erheblich senken, kann“, erläutert Cristian Codrea abschließend. „Außerdem müssen lediglich geringe oder gar keinen Vorabinvestitionen getätigt werden, da Enery den Großteil der Entwicklungs- und Baukosten übernimmt. Und: Enery ist für den Betrieb und die Wartung des Systems während der Laufzeit des Servicevertrags verantwortlich.“

✅ TEXT: MICHI REICHELT
✅ FOTOS: ENERY, FK AUSTRIA WIEN