Mit dem Elias-Solarpark ging in der Slowakei nicht nur ein grüner Meilenstein in Betrieb, die PV-Anlage trägt mit dem ersten slowakischen PPA entscheidend zur Energietransformation (und zum Erfolg) der Brauerei Šariš bei.
Man kann es durchaus als historisch bezeichnen. Mit der Inbetriebnahme des von Enery entwickelten Elias-Solarparks in Iliašovce hat die Slowakei einen entscheidenden Schritt in Richtung Energiewende getan. Dabei sind es aber nicht nur die 7,2 Gigawattstunden Grünstrom, die die Anlage jährlich produziert und die damit zur Transformation von fossiler zu erneuerbarer Energie entscheidend beitragen. Vielmehr ist es das erste virtuelle Power Purchase Agreement (vPPA) der Slowakei, das einen Meilenstein darstellt. Der mit Enery abgeschlossene Vertrag sichert der Brauerei Šariš langfristig sauberere Strom, mit dem 92 Prozent ihres gesamten Energieverbrauchs abgedeckt werden.
„Während der Trend zu grünen PPAs in ganz Europa seit Jahren zunimmt, gibt es nun damit auch das erste vPPA in der Slowakei“, zeigte sich Ján Horváth, Enerys Country Manager für die Slowakei, erfreut über die Partnerschaft. „Die Reduktion des CO₂-Fußabdrucks wird zu einer zentralen Herausforderung, der sich die Industrie in den kommenden Jahren stellen muss.“ Der Elias-Solarpark in der Ostslowakei nimmt eine Fläche von 8,8 Hektar ein, die zuvor als unfruchtbarer Boden eingestuft worden waren. Das Kraftwerk umfasst 10.582 PV-Module, die bei einer installierten Leistung von 6,3 Megawattpeak jährlich rund 1.275 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Die Entwicklung der Anlage reicht bis ins Jahr 2020 zurück, als Enery ein Jahr nach der Gründung seine geschäftlichen Aktivitäten in der Slowakei startete.
Ján Horváth, Country Manager Slowakei bei Enery
Langfristige Partnerschaft
Šariš plant, seine Produktion ab 2025 zur Gänze mit Grünstrom zu betreiben. Neben dem Elias-Solarpark setzt man dabei auf eine eigene Photovoltaik-Anlage. Die Brauerei ist Teil der tschechischen Brauerei-AG Plzeňský Prazdroj, eine der modernsten Brauereien Mitteleuropas, bekannt durch ihr „legendäres“ Pilsner. Die Umstellung von Šariš auf Erneuerbare Energie stellt einen weiteren Schritt des Unternehmens in Richtung CO₂-Neutralität in der Produktion dar, die Plzeňský Prazdroj bis 2030 erreichen möchte.
„Die Tatsache, dass wir das führende Unternehmen auf dem Biermarkt in der Slowakei sind, unterstreicht nur unser Engagement, auch in Sachen Nachhaltigkeit führend zu sein“, so Martin Grygařík, Vertriebsleiter und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Plzeňský Prazdroj Slovensko. „Bier brauen aus der Sonne – das ist unser Ziel und Versprechen an unsere Kunden und Partner. Wir sind stolz auf die Partnerschaft mit Enery – ich freue mich, dass wir den Übergang der Slowakei in eine grünere Zukunft aktiv mittragen können.“
Langfristige Partnerschaft
Der 10-Jahres-Vertrag mit Enery bietet der Brauerei Šariš eine Reihe von Vorteilen, darunter vorhersehbare Energiekosten, reduzierte CO₂-Emissionen, Fortschritte bei der Erreichung von ESG-Zielen (Environmental, Social und Governance) sowie ein durchaus bedeutendes Image als umweltbewusstes Unternehmen. Und: Einen ökonomischen Vorteil aufgrund der wirtschaftlichen Planbarkeit durch Kostensicherung. „Die Verfügbarkeit von Ökostrom wird für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle spielen“, ist auch Jan Horváth überzeugt „Die Sicherung grüner Energie wird bald ein zentraler Aspekt nicht nur für den Betrieb an sich, sondern auch für die Sicherstellung der Finanzierung sein.“
Als verantwortungsbewusster Anbieter erneuerbarer Energien ist Enery stets auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen, die eine effiziente doppelte Landnutzung bei allen Anlagen ermöglichen. Im Fall des Solarkraftwerks in Iliašovce wird die Rasenfläche rund um die Photovoltaik-Paneele vom nahegelegenen Bauernhof als Schafweide genutzt. Dieses Konzept wird von Enery bereits in vielen europäischen Ländern angewendet und ist ein wertvoller Beitrag für die Ökosysteme. Jan Horváth: „Wir glauben, dass die Zahl grüner Kraftwerke wie der Elias-Solarpark in Iliašovce auch in der Slowakei zunehmen wird. Darüber hinaus arbeitet unser Unternehmen intensiv an mehreren Projekten, nicht nur im Bereich der Solarstromerzeugung.“